Nachweise
EtG, PEth und Leberwerte
Was die Laborwerte aussagen.
Laborbefunde können Angaben zum heutigen Umgang mit Alkohol objektiv stützen oder ihnen widersprechen. Sie beantworten aber nur einen Teil der MPU-Frage. Sie erklären weder, warum früher problematisch getrunken wurde, noch ob eine Veränderung psychologisch stabil ist.
Kurz erklärt
- Direkte Marker: (Ethylglucuronid) und (Phosphatidylethanol).
- Indirekte Marker: GGT, GOT, GPT und gegebenenfalls CDT als ergänzende Hinweise.
- Ein Wert erhält seine Bedeutung erst durch , Verlauf und Gesamtbild.
Warum ist das für deine MPU wichtig?
Befunde sind die objektive Seite deiner Angaben: Sie können sie unterstützen oder ihnen widersprechen. Welche Befunde für dich gebraucht werden, hängt von deinem persönlichen Nachweisweg ab.
Direkte und indirekte Alkoholkonsummarker
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Was Nachweise können – und was nicht
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Nachweise im Gesamtbild
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EtG im Urin
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EtG im Haar
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PEth im Blut
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Die wichtigsten Werte auf einen Blick
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Bedeutung eines unauffälligen Befundes
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Labor als Teil des Gesamtbildes
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Grenzen / typische Missverständnisse
- Direkte Marker sind keine lückenlose Aufzeichnung des Trinkverhaltens.
- Urinkontrollen haben Stichprobencharakter.
- Haaranalysen können regelmäßigen Konsum geringer Mengen unter Umständen nicht erfassen.
- erlaubt keine exakte Zuordnung von Messwert und Trinkmenge.
- Entscheidend sind Verlauf und Gesamtschau. Pauschale Grenzwerte werden hier bewusst nicht genannt.
Was bedeutet das für deine Vorbereitung?
- Sammle deine Befunde mit Befundart, Datum, und Verlauf.
- Du musst keine Werte auswendig lernen. Wichtiger ist zu verstehen, was ein Befund aussagen kann und wie er zu deinen Angaben passt.