Wissen
Wissen, das du bei Bedarf brauchst
Frei nutzbar, ohne Eingaben. Erklärungen ersetzen keine individuelle Beratung.
Allgemeine Frage zum Wissen stellenVor dem Start
Deine MPU-Vorbereitung
So ist deine digitale MPU-Vorbereitung aufgebaut.
Warum sich die Arbeit damit lohnt
Selbstaufarbeitung statt auswendig gelernter Antworten.
Dein persönlicher MPU-Fahrplan
Sieben Schritte von den Fakten bis zum Gespräch.
Was die Anwendung leisten kann – und was nicht
Ehrliche Erwartungen.
Grundlagen
Alkohol & Körper
Trinkmenge und Blutalkohol
Wie die Widmark-Formel funktioniert – und wo sie endet.
Restalkohol am Folgetag
Warum der Morgen danach riskant sein kann.
Alkoholabbau
Alkohol wird überwiegend in der Leber abgebaut. Das braucht Zeit; der tatsächliche Abbau ist individuell unterschiedlich.
Blutalkoholkonzentration – BAK
Die BAK beschreibt die Konzentration von Alkohol im Blut und wird üblicherweise in Promille angegeben.
Resorptionsdefizit
Nicht der gesamte getrunkene Alkohol gelangt unverändert in den Blutkreislauf; dieser Unterschied heißt Resorptionsdefizit.
Restalkohol
Restalkohol ist Alkohol, der nach dem Trinken noch im Körper vorhanden ist, etwa am nächsten Morgen.
Standardglas
Ein Standardglas ist eine Vergleichseinheit für eine bestimmte Menge reinen Alkohols; Getränk und Ausschankgröße können variieren.
Widmark-Formel
Die Widmark-Formel schätzt aus Alkoholmenge, Körpergewicht und Verteilungsfaktor einen theoretischen Blutalkoholwert.
Nachweise
Abstinenznachweise
Wie Programme aufgebaut sind.
EtG, PEth und Leberwerte
Was die Laborwerte aussagen.
Abstinenznachweis
Ein Abstinenznachweis dokumentiert den Alkoholverzicht im Rahmen eines geeigneten Kontrollprogramms.
CTU-Kriterien
CTU-Kriterien beschreiben fachliche Anforderungen an die Durchführung und Dokumentation von Abstinenzkontrollen.
EtG – Ethylglucuronid
EtG ist ein Abbauprodukt von Alkohol, das in geeigneten Proben untersucht werden kann.
Nachweiszeitraum
Der Nachweiszeitraum ist die Zeitspanne, für die ein geeignetes Verfahren deinen Umgang mit Alkohol dokumentiert.
PEth – Phosphatidylethanol
PEth ist ein Laborparameter, der im Zusammenhang mit Alkoholkonsum untersucht werden kann.
Kurz vor deiner MPU
Nachschlagen
MPU-Grundlagen
Null-Hypothese
Bei der Null-Hypothese geht es zunächst nicht um die Schwere deines Alkoholproblems. Geprüft wird, ob die Angaben und Befunde überhaupt eine ausreichende und verwertbare Grundlage für die Begutachtung bilden.
Aktenlage
Die Aktenlage umfasst die Unterlagen und festgehaltenen Ereignisse, die für die Begutachtung vorliegen.
Fahreignung
Fahreignung meint die Eignung, ein Kraftfahrzeug sicher im Straßenverkehr zu führen.
Fragestellung
Die Fragestellung ist die konkrete Frage der Fahrerlaubnisbehörde an die Begutachtungsstelle.
Hypothese
Eine Hypothese ist eine fachliche Annahme, die anhand von Angaben und Befunden geprüft wird.
Konsistenz
Konsistenz bedeutet, dass verschiedene Angaben und Befunde in sich stimmig sind.
Plausibilität
Plausibilität bedeutet, dass eine Darstellung im Zusammenhang mit den bekannten Fakten nachvollziehbar erscheint.
Prognose
Eine Prognose ist eine fachlich begründete Einschätzung darüber, wie sich etwas künftig voraussichtlich entwickeln wird.
Alkoholproblematik
A1 – Alkoholabhängigkeit
A1 bezeichnet in den fachlichen Beurteilungskriterien die Hypothese einer Alkoholabhängigkeit. Eine eigene Diagnose lässt sich daraus nicht ableiten.
A2 – beeinträchtigte Alkoholkonsumkontrolle
A2 beschreibt eine fachliche Hypothese zur beeinträchtigten Kontrolle des Alkoholkonsums.
A3 – Alkoholgefährdung
A3 bezeichnet die fachliche Hypothese einer Alkoholgefährdung.
Alkoholgewöhnung
Alkoholgewöhnung bedeutet, dass die Wirkung bei wiederholtem Konsum anders wahrgenommen werden kann.
Toleranz
Toleranz bedeutet, dass die wahrgenommene Wirkung bei wiederholtem Konsum geringer sein kann.
Toleranzentwicklung
Toleranzentwicklung beschreibt die Veränderung der wahrgenommenen Alkoholwirkung über die Zeit.
Trinkmuster
Ein Trinkmuster beschreibt, wann, wie häufig, wie viel und in welchen Situationen jemand trinkt.
Veränderung & Stabilität
Abstinenz
Abstinenz bedeutet, auf Alkohol zu verzichten.
Kontrollierter Alkoholkonsum bei A3
Damit ist ein bewusst begrenzter Umgang mit Alkohol im Kontext der fachlichen A3-Einordnung gemeint.
Kontrolliertes Trinken – KT bei A2
KT bezeichnet ein Konzept mit festgelegten Regeln zum Trinken; bei A2 ist seine Eignung eine besonders sorgfältig zu prüfende Einzelfrage.
Rückfall
Ein Rückfall bedeutet, in ein früheres problematisches Verhalten zurückzukehren.
Rückfallrisiko
Rückfallrisiko beschreibt Situationen oder Entwicklungen, in denen alte Verhaltensweisen wieder wahrscheinlicher werden können.
Schutzfaktor
Ein Schutzfaktor ist eine persönliche Stütze oder Gewohnheit, die dir hilft, bei deiner Veränderung zu bleiben.
Trennvermögen
Trennvermögen meint, Alkoholkonsum und die Teilnahme am Straßenverkehr zuverlässig auseinanderzuhalten.
Trinkmengenreduktion
Trinkmengenreduktion bedeutet, die konsumierte Alkoholmenge zu verringern.
Zukunftssicherung
Zukunftssicherung bedeutet, Veränderungen im Alltag zu festigen und für schwierige Situationen vorzusorgen.