Alkoholproblematik
A2 – beeinträchtigte Alkoholkonsumkontrolle
A2 beschreibt eine fachliche Hypothese zur beeinträchtigten Kontrolle des Alkoholkonsums.
Die Alkoholhypothesen dienen der fachlichen Einordnung der früheren Problemausprägung. Sie sind kein Selbsttest. Entscheidend ist das Gesamtbild aus Vorgeschichte, Konsummustern, Folgen, Kontrolle und Befunden.
Kurz erklärt
- steht für eine beeinträchtigte Alkoholkonsumkontrolle.
- Gemeint sind wiederholte oder länger anhaltende Probleme, den eigenen Konsum zu steuern.
Warum ist das für deine MPU wichtig?
Ob die Kontrolle über den Konsum früher beeinträchtigt war, wird im Zusammenhang mit deiner Entwicklung betrachtet. Das hat Bedeutung dafür, welcher heutige Umgang mit Alkohol nachvollziehbar ist.
Drei Alkoholhypothesen im Überblick
Die Grafik enthält kleine Schrift. Öffne sie im Vollbild und zoome in einzelne Bereiche.
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Hypothesen
Originalgrafik aus dem Arbeitsbuch folgtimage-39_hypothesen-v2.jpg
Von der Problemausprägung zur Konsequenz
Originalgrafik aus dem Arbeitsbuch folgtimage-41_von-problemauspragung-bis-konsequenz.jpg
Kontrolliertes Trinken bei A2
Originalgrafik aus dem Arbeitsbuch folgtimage-75_kontrolliertes-trinken-a2.jpg
Problemgruppen A3 und A2
Originalgrafik aus dem Arbeitsbuch folgtimage-76_problemgruppen-a3-a2.jpg
Grenzen / typische Missverständnisse
- Ein einzelner Kontrollverlust reicht für diese Einordnung nicht aus.
- Konsequenzen für deinen späteren Umgang mit Alkohol lassen sich nicht pauschal aus einem Begriff ableiten.
- Dieser Eintrag ist keine Selbstdiagnose.
Was bedeutet das für deine Vorbereitung?
- Halte Situationen fest, in denen du anders getrunken hast als geplant, und beschreibe, was sich seither verändert hat.